Rotwein aus der Toskana

Rotwein aus der Toskana, dem Zentrum des italienischen Qualitäts-Weines

An der ligurischen Küste in Italien im erstreckt sich eine der weltweit renommiertesten Weinbauregionen überhaupt: die Toskana. Die Region mit ihrer Hauptstadt Florenz gehört zum Netzwerk der Great Wine Capitals, in das jeweils nur eine Weinbauregion pro Land aufgenommen wird.

Die Toskana zählt zu den ältesten Weinbauregionen der Welt. Die Toskana gilt als eines der klassischen Weinbaugebiete Italiens und blickt bereits auf eine Tradition zurück, die bis weit in die Antike reicht.

Im 10. Jahrhundert waren es Mönche, die begannen, auf den Hängen Reben anzupflanzen. Heute gedeihen auf knapp 90000 Hektar Rebfläche in der Toskana Rotweine, die zu den Besten in Italien zählen.

Und mittlerweile setzen auch hier die Winzer wieder verstärkt auf Qualität. Kenner finden in der Toskana aber noch eine Vielzahl anderer Weine. Die Toskana ist nicht nur für ihre Weine bekannt, sondern zählt ohne Zweifel auch zu den schönsten Landschaften Italiens.

Besonders großer Beliebtheit erfreut sich nach wie vor der Chianti – vielerorts sicher auch heute noch das eigentliche Symbol italienischen Weins. Im Chianti, dem prominentesten Wein der Toskana, hat die Rebsorte einen Mindestanteil von 80%. Hauptrebsorte der Toskana ist Sangiovese.

Nahezu ideale geologische und klimatische Bedingungen erlauben den hier ansässigen Weingütern die Erzeugung hochwertiger Weine mit einzigartiger individueller Note. Weine wie Chianti, Brunello oder der Vino Nobile aus Montepulciano sprechen für sich. Neben den Rotweinen der Brunello- oder Sangiovese-Traube findet der Weinfreund auch Weißweine in der Toskana, die mit fruchtigen Noten wie beim Vernacchia oder mit einem angenehmen und vollen Körper auf der Zunge glänzen können. Von viel Sonne verwöhnt, dennoch mit genügend Regen versorgt, bringen die toskanischen Reben auf kargem Kalkboden diese bei allen Weinfreunden beliebten Tropfen hervor.

Der Anteil der DOC- und DOCG-Weine in der Toskana insgesamt beträgt rund 45%. Hier ist auch das Phänomen der als „Super-Toskaner“ bezeichneten Weine entstanden, die oft die engen DOC-Grenzen in Frage stellen und zum Teil DOCG-Weine übertreffen – ein berühmtes Beispiel ist der Ornellaia.

Reben werden in der Toskana auf einer Fläche von knapp 65.000 Hektar kultiviert. Die Weinberge erstrecken sich dabei von der Mittelmeerküste im Westen der Region zu den Hängen des Apennin im Norden und Osten, im Süden erstreckt sich ein Landstrich, der Maremma genannt wird und bis nach Latium hineinreicht.

Der Großteil der Weinberge, etwa zwei Drittel, liegt in Hanglagen in einer Höhe zwischen 100 und 500 Metern über dem Meeresspiegel.

  Wichtige Rebsorten!

Die Hauptrebsorte der Toskana ist ohne Zweifel die Sangiovese. Sie ist die wichtigste Rebsorte für den Chianti und eine ihrer Spielarten, die Sangiovese Grosso oder auch Brunello wird für den Brunello di Montalcino verwendet, einen der renommiertesten Weine Italiens. Für den Vino Nobile di Montepulciano wird ebenfalls ein Sangiovese-Klon verwendet, in diesem Fall die Rebsorte Prugnollo Gentile. Auch Canaiolo und Merlot sind in der Region vertreten sowie seit Aufkommen der Super Toskaner auch Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc.

Bei den weißen Rebsorten sind in erster Linie Vernaccia, Trebbiano und auch Malvasia vertreten, aber auch Vermentinoin zunehmendem Maße Chardonnay.

Probieren Sie Ihn selbst! Weinseminare finden Sie hier